Stephan Knies

Stephan Knies, Foto: Timo Klein

Die Frage, warum Stephan sich mit dem Theatervirus infizierte, beantwortet er so: „Weil ich als Kind einen Schauspieler zum Nachbarn hatte und Geige lernen durfte.“

In Knabenchor und Gesangsausbildung konnten die schlimmsten Auswüchse der Bühnenkrankheit noch abgemildert werden. Das Geigen-, Bratschen- und Dirigierstudium in München, Dublin, Würzburg und Barcelona hatte dann allerdings weitreichende Folgen!

Stephan infizierte sich zusätzlich mit dem Musikvirus! Der beeinflusste nachhaltig seine Arbeit als Solobratscher in einem holländischen Orchester und sein Klaviertrio MusicA Tre. Theater- und Musikvirus gingen eine liebevolle Symbiose ein und äußerten sich fortan in vielen Engagements auf- und hinter der Bühne: Ob als Geiger und Theaterkomponist am Mainfrankentheater Würzburg oder bei seinem artifiziellen Rilke-Bach-Projekt – Stephan suchte stets die Verbindung zwischen Musik und Wort. Inzwischen wird er für Theater und Firmen auch gern als Stimmcoach gebucht.

Zu Ehren des 200. Geburtstags Richard Wagners hat der reiselustige Münchner die künstlerische Leitung für das Kammermusikfest Tribschen in Luzern übernommen, dass im Sommer 2013 in seine erste Saison ging.

Im Papiliotheater erleben wir Stephan im preußischen Kriminal-Dinner Mörderische Erscheinung. Die Rolle des wunderlichen Kronprinzen Peter entspricht seinem übertrieben-zurückhaltenden Naturell  – und Geige spielen darf er natürlich auch!

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